Akzeptanz wächst – Smart-Repair wird immer wichtiger

Kotflügel, Rückleuchten oder Windschutzscheiben – Ersatzteile für Unfallinstandsetzung bei Autos sind alleine in den letzten eineinhalb Jahren um rund 10 Prozent teurer geworden. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Untersuchung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV). Bei Kofferraumklappen stieg der Preis seit 2013 sogar um bis zu 29 Prozent.

Damit hält der Trend steigender Ersatzteile weiter an. Aus der Untersuchung geht hervorgeht, dass die Preise seit Januar 2013 für Pkw-Ersatzteile im Durchschnitt um rund ein Fünftel gestiegen sind. Zum Vergleich: Der Verbraucherpreis-Index stieg im gleichen Zeitraum nur um rund 3,5 Prozent.

Potential für Smart-Repair

Diese Preisentwicklung schlägt sich natürlich auch auf Werkstätten und Autohäusern nieder. Für diese erhört sich der Druck auf die Erträge, weswegen neue Lösungsansätze gefunden werden müssen.

Ein wesentlicher Ansatz zur Ertragssicherung sei, laut Michael Wirth, Leiter für das Segment Kfz bei Albert Berner Deutschland GmbH, dabei eine Neuausrichtung im Bereich Smart-Repair, wie er in einem Artikel zum Thema “Zukunftssicherung mit Kleinschadenreparatur” zitiert wird. Gerade bei Beschädigungen im Außenbereich von Fahrzeugen würde das Reparaturpotenzial hoch bleiben, sodass hier sehr gute Erträge durch Smart-Repair möglich sind.

Qualität muss gewährleistet sein

Um den Endverbraucher auch zu überzeugen, muss bei Werkstätten und Autohäusern die Kompetenz und Qualität im Bereich Smart-Repair und Fahrzeugaufbereitung vorhanden sein. Für die Bereitstellung fachlich kompetenter Arbeitskräfte gibt es Bildungsträger; wie zum Beispiel die IbF Automobil Akademie.

In Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen werden Fachkräfte im Bereich Smart-Repair auf den Arbeitsmarkt vorbereitet. Durch den modularen Aufbau der Ausbildung ist ein Einstieg ganzjährlich möglich. Zusätzlich ist die Weiterbildungsmaßnahme staatlich förderungsfähig, bis zu 100 Prozent.

Potentiale jetzt nutzen

Viele Werkstätten behandeln das Thema Smart-Repair bisher leider noch stiefmütterlich. Um jedoch das komplette Potential von Smart-Repair zu nutzen, muss die Kleinstschadenreparatur ganzheitlich in die betriebseigenen Prozesse integriert werden. Die Möglichkeiten sind gegeben, sie müssen nur genutzt werden.

Wichtig: Wer Vorreiter ist, erschließt sich gegenüber Konkurrenten Marktvorteile.

Daher heißt es: Mit Smart-Repair bereit für die Zukunft den Werkstätten.